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Continue reading →: Wenn du dem Frühling eine Farbpalette geben müsstest, welche drei Töne wären es?Gelb. Grün. Blau. Ich habe nicht lange überlegt. Die drei Farben kamen mir irgendwie sofort in den Sinn… Gelb zuerst. Und weißt du, welches Gelb ich meine? Nicht dieses satte Gelb von einem Sonnenblumenfeld, sondern eher dieses zarte, ein bisschen leuchtende Gelb der das man in den ersten Märztagen sieht.…
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Continue reading →: Ist der Frühling grün vor Neid?Grün ist doch ganz schön. Eigentlich. Gerade jetzt: dieses zarte Grün… Ich finde ja den Begriff „lenzgrün“ total schön und plädiere überhaupt dafür, dass man das Wort „Lenz“ wieder öfter verwendet! Aber zurück zu dieser Redewendung: oft benutzt, kaum drüber nachgedacht. Oder? Denn eigentlich, wenn wir an Grün denken, denken…
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Continue reading →: Schatten sind Spuren des Lichts…Sie gehören zu was und sind doch eigenständig. Sie zeigen Formen und verändern sie gleichzeitig. Sie machen sichtbar, indem sie eigentlich was wegnehmen. …und manchmal gruseln wir uns vielleicht auch vor ihnen… Ein Schatten an der Wand, der plötzlich größer wirkt als das, was ihn wirft. Eine Bewegung im Augenwinkel.…
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Continue reading →: Wenn Licht malt…stopp, warte mal kurz. Schau mal kurz hoch auf das Licht da, wo du gerade bist. Nein… nicht weiter lesen… Licht gucken. Wie es fällt. Auf etwas. Durch etwas. Für einen Moment wirkt alles stiller. Vielleicht wie in einem Gemälde von Vermeer. Zeit angehalten. Fast so, als hätte jemand die…
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Continue reading →: Gehst du den Umweg beim Sehen?Vieles in unserem Alltag bleibt (leider) beim ersten Blick, beim Oberflächlichen. Wir erfassen, ordnen es ein, geben dem Ding einen Namen und gehen weiter… Ein Bild. Ein Gesicht. Eine Straßenecke. Eine Kaffeetasse im Morgenlicht. Unser Blick ist schnell geworden (zu schnell?). Er funktioniert oft wie so ein kleiner Scanner: erkennen,…
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Continue reading →: Unser Blick als WerkzeugkastenSehen ist kein neutrales Fenster. Eher ein Werkzeugkasten, aus dem wir (meist unbewusst) ständig was herausziehen. Und je nachdem, welches Werkzeug wir benutzen, verändert sich nicht nur, was wir sehen, sondern auch, wie sich die Welt anfühlt. Da ist die Lupe. Sie macht aus dem Alltäglichen etwas Bedeutungsvolles, weil sie…
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Continue reading →: Hä? Das verstehe ich nicht……höre ich bei meinen Rundgängen im Museum ziemlich oft. Meist leise, fast entschuldigend. Manchmal mit einem kleinen Lächeln, manchmal mit spürbarer Irritation. Manchmal mit einem wütenden Unterton. In dem Moment zeigt sich etwas, das nicht passt, nicht von allein läuft, nicht eindeutig ist. (Ja und manchmal auch Resignation oder eben…
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Continue reading →: Was nachklingt.Über Erinnerung und Museen als Denkorte Klack, klack, ein Schritt… Ein Zischen, ein Summen. Der Kühlschrank. Ein Gesicht. Jemand Bekanntes? Oh, schönes Rot. Herrlicher Blumenduft. Wie die Sonne die Hauswand wärmt. Meinen Rücken. … Wir nehmen jeden Tag unendlich viel wahr und unser Wahrnehmungsapparat arbeitet pausenlos. Sehr schnell, effizient, aber…
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Continue reading →: Was ist dir heute als Erstes aufgefallen?Über Wahrnehmung, Sehen und warum der Morgen ein besonderer Moment ist Was ist dir heute als Erstes aufgefallen? Vielleicht ein Lichtreflex an der Wand? Ein Geräusch von draußen? Oder einfach (d)eine Stimmung? Kleine Frage, die irgendwie so unwichtig aussieht, aber sie hinterfrage genau den Moment, den wir im Alltag oft…
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Continue reading →: Nicht fertig. Nicht eindeutig. Nicht egal.Warum Cezannes Sehen zu langsam für schnelle Meinungen ist Hinschauen, abhaken, weitergehen.So oder so ähnlich funktioniert es doch oft, egal ob in Ausstellungen, in Museen, und eben häufig auch im Alltag. Ein Bild, ein kurzer Blick, ein inneres Urteil, weiter zum nächsten Raum. Bei Paul Cezanne funktioniert dieses Prinzip nicht.…
